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Ausbildung


Flächensuche Trmmersuche Wassersuche



Die Ausbildung zum einsatzfähigen Rettungshundeteam umfasst einen Zeitraum von ca. 1,5 bis 2 Jahren. Dabei steht nicht allein der Hund im Fokus des Trainings, vielmehr das einzelne Team, also Hund und Mensch. Wir legen Wert darauf, dass beide stetig und möglichst gleichmäßig an ihren Aufgaben wachsen. Nur so kann eine gesunde Harmonie im Mensch-Hund-Team herausgebildet und das für die Rettungshundearbeit notwendige gegenseitige Vertrauen und die damit einhergehende Zuverlässigkeit für den Einsatz entstehen.

Während der Hund Stück für Stück lernt menschliche Witterung zu suchen und anzuzeigen, lernt der Mensch seinen Hund zu lesen, das heißt zu erkennen wie sich sein Hund ihm mitteilt.

Die Hunde werden über Beute- bzw. Futtertrieb motiviert und verbinden die Suche nach Menschen mit einem großen Spiel. Denn hat der Vierbeiner gefunden und zum Beispiel durch Verbellen angezeigt, wird er mit viel Gaudi „bespaßt“.

Zusätzlich zu den Suchtrainings muss Hund aber auch einige Gehorsamkeitsübungen lernen. Neben dem in der Prüfung zu absolvierenden Unterordnungsteil ist es wichtig, dass der Hundeführer seinen Hund unter Ablenkung zuverlässig ablegen, ihn jederzeit abrufen und in bestimmte Richtung schicken kann.

Gemäß den Vorgaben des Deutschen Rettungshundevereins e.V. muss das Rettungshundeteam alle 18 Monate die vorgeschriebene Prüfung nach GemPPO DIN 13050 erfolgreich absolvieren, um seine Einsatzfähigkeit zu behalten, unabhängig der jeweiligen Suchsparte.

In der Flächensuche lernen die Hunde ein bestimmtes Gebiet (Waldgebiete/ unwegsames Gelände) nach menschlicher Witterung zu durchstöbern. Dabei ist dem Flächenhund egal wer weg ist, dass heißt diese Hunde benötigen keinen Geruchsträger des vermissten Menschen im Gegensatz zu den Mantrailern.

Der Trümmerhund kommt nach Katastrophen wie Erdbeben, Explosionen oder Gebäudeeinstürzen zum Einsatz. Diese Hunde suchen Verschüttete auch unter meterhohem Geröll und verweisen den Punkt des stärksten Witterungsaustrittes.

Der Mantrailer kann bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientieren. Durch den Einsatz von Mantrailern kann in der Regel eine Hinwendungsrichtung der vermissten Person vorgegeben werden. Somit ist es möglich, die Flächensuchhunde gezielter einzusetzen und größere abzusuchende Flächen entsprechend zu priorisieren. Das Zusammenspiel zwischen Mantrailer und Flächensuchhunden steigert die Effizienz bei der Vermisstensuche.

In der Wassersuche werden die Hunde auf Leichengeruch konditioniert. Vom Ufer oder vom Boot aus, verweisen auch sie die aufsteigende Witterung des Ertrunkenen.

Der Hundeführer selbst hat im Laufe der Zeit ebenfalls eine Menge zu lernen und regelmäßig sein theoretisches Wissen zu festigen.

   -   1. Hilfe Mensch

   -   1. Hilfe Hund

   -   Grundlagen der Sucharbeit/ Verhalten im Einsatz

   -   Funk in Anlehnung an BOS-Richtlinien

   -   Orientierung im Gelände/ Umgang mit Karte und Kompass

   -   Trümmerkunde

   -   Hunde-Motivation

   -   Stressbewältigung

   -   Krisenintervention usw.

Haben Mensch und Hund dann Erfahrungen gesammelt und ihre Prüfung erfolgreich bestanden, können sie gemeinsam in den Einsatz zur Suche nach vermissten und verschütteten Menschen. Menschen, deren letzte Hoffung meist die vielen Hilfskräfte sind, die unermüdlich suchen…und nicht zuletzt die Rettungshunde, die durch ihren Einsatz zum Auffinden dieser Personen ihren Beitrag leisten können. 

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